

Wie können wir bei uns den Volleyballsport für den Nachwuchs populärer machen? Wie holen wir möglichst viele talentierte Jugendliche aus der ganzen Region in unsere Nachwuchsabteilung? Diese oder ähnliche Fragen stellen sich viele Vorstände oder Technische Kommissionen von Vereinen. 1988 hat der Vorstand des MTV Näfels Volleyball (-> Verein) offenbar gute Antworten auf diese Fragen gefunden und die Ideen 1989 bereits in Tat umgesetzt. Der erste Lohn für das gelungene Konzept war die Auszeichnung mit der"Vereins-Trophy" 1989. Der zweite (noch viel wichtigere) ist eine erfolgreiche Nachwuchsabteilung seit Beginn der 90-er Jahre.
Das Konzept der Volleyballschule in Näfels beruht auf 3 Grundgedanken:
Die Erfassung: Ab 4. SchuljahrNeben den konventionellen Methoden (Plakate, Flyer, Hinweise in Zeitungen usw.) besuchen die Leiter der Volleyballschule in mehreren Gemeinden den Turnunterricht von Schulklassen und erteilen dort eine -Volleyball-Lektion. So können viele SchülerIinnen für den Besuch der Volleyballschule motiviert werden. Die Lehrpersonen und Schulbehörden stehen diesen zuvor abgesprochenen Besuchen in der Regel sehr positiv gegenüber. Das Training: Orte und ZeitenDie eineinhalbstündigen Trainings der Volleyballschule werden in der ersten Phase in den Gemeinden der VolleyballschülerInnen ausgetragen: Die Trainings finden also nicht nur in Näfels, sondern auch in den Nachbargemeinden statt. Die Trainings beginnen in der Regel am späteren Nachmittag und überbrücken so die Zeit zwischen Schulschluss und Abendessen. Die VolleyballschülerInnenWenn Mädchen oder Knaben zu neuen VolleyballschülerIinnen werden möchten, so ist dies jederzeit möglich: Sie können zuerst in einigen Trainings "schnuppern", danach müssen sie sich jedoch entscheiden, ob sie der Volleyballschule beitreten möchten und diese regelmässig besuchen wollen oder nicht. Neue VolleyballschülerInnen bezahlen einen Jahresbeitrag von 50 Franken; davon werden 30 Franken als Depot zurück erstattet, wenn die Trainings innerhalb eines Jahres regelmässig besucht wurden. In den besten Zeiten besuchten ca. 120 12-16-Jährige die Volleyballschule. Zurzeit sind es rund 80 Kids.
Patronat der Volleyballschule: |
Trainer und Ehrungen als MotivationsspritzenDie Trainer der 1. und 2. Mannschaft des Vereins sind seit jeher immer auch dazu verpflichtet, Trainings in der Volleyballschule zu erteilen. Auch Spieler der ersten Mannschaft sind immer wieder in der Volleyballschule engagiert. Für die Jungen sind diese kompetenten Trainer echte Vorbilder, welche sie an den Heimspielen der ersten Mannschaft zusammen mit ihren Eltern auch spielen sehen wollen und unterstützen. Einmal por Jahr spielen die Knaben und Mädchen ein gemeinsames Turnier, an dem sie ihre Fortschritte mit den anderen Volleyballschulorten vergleichen können. Jeden Monat findet eine Wahl "Volleyballschüler des Monats" statt. Die Gewinner werden an den Heimspielen der ersten Mannschaft vor vielen Zuschauern ausgezeichnet und bekommen einen schönen Preis. Im FRIDOLIN erscheint nach jeder Ehrung ein Bericht mit Foto über diese Auszeichnungen der "Volleyballschüler des Monats". Auf diese Weise werden die Jugendlichen immer wieder von neuem motiviert. Die Sponsoren der VolleyballschuleDas Konzept der Volleyballschule kann nur realisiert werden, weil seit Jahren zwei Sponsoren das Projekt tatkräftig unterstützen. Es sind dies in verdankenswerter Weise:
Die Verantwortlichen des Vereins befinden sich noch auf der Suche nach einem zweiten Co-Sponsor für diese in der Schweiz nach wie vor einmalige Institution. Interessierte dürfen gerne Kontakt aufnehmen mit: Müller Walter, Verantwortlicher Technik Müller Bruno, Verantwortlicher Sponsoring / Marketing
Co-Sponsor der Volleyballschule: |